ich bin neu hier und genau so neu bin ich in der Welt der Astrologie.
Wenngleich ich das Thema sehr spannend und interessant finde, bin ich noch sehr ungeübt im Deuten von Radixen und Horoskopgrafiken. Vielleicht ist hier ja jemand, der mir dabei helfen kann.
Aktuell stehe ich vor einer sehr schweren beruflichen Entscheidung und tue mich auch ziemlich schwer. Mir ist es wichtig, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen.
Nachdem ich im Juni 2008 meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann erfolgreich und sehr gut abgeschlossen habe, erhielt ich gleichzeitig die Fachhochschulreife (im Volksmund "Fachabitur"). Im Anschluss sammelte ich rund 3 Jahre Berufserfahrung im gelernten Beruf.
Nach einer sehr unschönen Erfahrung mit meinem letzten Arbeitgeber entschloss ich mich das Arbeitsverhältnis zu beenden und die Möglichkeiten meines Fachabiturs zu nutzen.
Ich hatte in einem neuen Unternehmen 2 Jahre gearbeitet. Es wurde dort propagiert, dass man mit harter Arbeit weiterkommt.
Ich zeigte von Beginn der Arbeit dort an viel Engagement und Einsatz, arbeitete sehr hart, pflichtbewusst und gewissenhaft, trotzte allen widrigen Umständen und brachte auch persönliche Opfer, immer mit dem Bestreben dadurch weiterzukommen. Regelmäßig wurden bei uns Stellen zur Beförderung ausgeschrieben, auf die sich "normale" Mitarbeiter wie mich bewerben konnten.
Als, wie ich fand, es an der Zeit war, endlich eine Stufe höher zu klettern, wurde sich für andere Bewerber entschieden. Es hieß, ich sei "zu nett", obwohl ich bereits praktisch gezeigt hatte, dass ich die beworbene Position hätte ausüben können.
Das Vertrauensverhältnis zu meinem Arbeitgeber, dem ich immer sehr loyal gegenüber war, war fortan erheblich gestört.
Dies hatte mich schwer enttäuscht und so beendete ich das an sich ausbeuterische Arbeitsverhältnis zum Ende September 2011, um ab Oktober ein Studium zu beginnen.
Ich sah das Studium auch als eine gute Möglichkeit an um aus dem verhassten Arbeitsverhältnis auszuscheiden. Außerdem wollte ich etwas verändern. In erster Linie war mein Ziel aber durch das Studium beruflich weiterzukommen und nicht, wie zuvor, gehaltsmäßig immer im Niedriglohnsektor zu dümpeln. Endlich "mal zu Potte" zu kommen. Und vorallem mit dem Studium erreichen, dass ich aus ausbeuterischen Jobs mit schlechtem Gehalt, wie in meinem gelernten Beruf zunehmend üblich, rauskomme, um von meinem Einkommen nicht nur ÜBERleben, sondern auch etwas Leben und was für's Alter ansparen zu können.
Ich wählte letztes Jahr, aus Interesse, einen sprachwissenschaftlichen Studiengang.
Die Entscheidung für den sprachwissenschaftlichen Studiengang war, im Nachhinein betrachtet, etwas hilflos und blauäugig, da ich mich recht kurzfristig und eilig entschieden hatte.
In Hessen ist es möglich mit Fachabitur an fast allen hessischen Unis Bachelor-Studiengänge zu belegen. Dies nutzte ich aus.
Doch bereits im Winter wurde meiner Motivation ein Dämpfer verpasst, als Absolventen von sehr schlechten Perspektiven berichteten. Und mir erschließen sich auch keine möglichen Beschäftigungen nach dem Studium. Die von der Uni propagierte Richtung "Unternehmenskommunikation" hat mit dem Studiengang nicht das geringste zu tun. Sprache ist natürlich eine gute Zweitqualifikation - aber nicht mehr. Zudem sind die wirklichen Sprachkurse relativ gering.
Neben dem Studium habe ich bisher immer wieder in meinem gelernten Beruf gejobbt.
Nun will ich den Studiengang zum Winter wechseln.
In der engeren Wahl der möglichen Alternativen ab Herbst 2012 ist "BWL", was für mich aufgrund meiner Vorbildung eine Möglichkeit darstellen würde. Ich sähe mich einigen Defiziten auf dem Bereich der Mathematik konfrontiert, viele könnten bis zum Studienbeginn noch geschlossen werden, um an die mathematischen Inhalte in BWL anknüpfen zu können. Dennoch habe ich Angst es nicht zu packen aufgrund der Mathematik und möglicher Defizite. Bevorzugen würde ich das Studium an einer FH, da praxisorientierter und für mich als eher praktisch veranlagten Menschen daher besser. Allerdings ist mir bereits jetzt bewusst, dass es dennoch nicht so einfach werden wird.
Mögliche Schwerpunkte für mich später wären z.B. Personal, Marketing und internationale BWL (werden allesamt an der Wunsch-FH als Spezialisierungsmöglichkeiten im Hauptstudium angeboten).
Was sagen meine Konstellationen dazu? Bin ich auf dem richtigen Weg? Oder sollte ich beruflich doch lieber in eine andere Richtung gehen?
Hat "Lilith" im 10. Haus in Fische für mich beruflich eine Bedeutung?
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei der Deutung helfen könnte.
Vielen Dank im Voraus













