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Studium - Richtiges Fach?

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4 Antworten in diesem Thema

#1 yinyangsoul

yinyangsoul

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Geschrieben 03 Juni 2012 - 07:58

Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier und genau so neu bin ich in der Welt der Astrologie.
Wenngleich ich das Thema sehr spannend und interessant finde, bin ich noch sehr ungeübt im Deuten von Radixen und Horoskopgrafiken. Vielleicht ist hier ja jemand, der mir dabei helfen kann.

Aktuell stehe ich vor einer sehr schweren beruflichen Entscheidung und tue mich auch ziemlich schwer. Mir ist es wichtig, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen.

Nachdem ich im Juni 2008 meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann erfolgreich und sehr gut abgeschlossen habe, erhielt ich gleichzeitig die Fachhochschulreife (im Volksmund "Fachabitur"). Im Anschluss sammelte ich rund 3 Jahre Berufserfahrung im gelernten Beruf.

Nach einer sehr unschönen Erfahrung mit meinem letzten Arbeitgeber entschloss ich mich das Arbeitsverhältnis zu beenden und die Möglichkeiten meines Fachabiturs zu nutzen.
Ich hatte in einem neuen Unternehmen 2 Jahre gearbeitet. Es wurde dort propagiert, dass man mit harter Arbeit weiterkommt.

Ich zeigte von Beginn der Arbeit dort an viel Engagement und Einsatz, arbeitete sehr hart, pflichtbewusst und gewissenhaft, trotzte allen widrigen Umständen und brachte auch persönliche Opfer, immer mit dem Bestreben dadurch weiterzukommen. Regelmäßig wurden bei uns Stellen zur Beförderung ausgeschrieben, auf die sich "normale" Mitarbeiter wie mich bewerben konnten.

Als, wie ich fand, es an der Zeit war, endlich eine Stufe höher zu klettern, wurde sich für andere Bewerber entschieden. Es hieß, ich sei "zu nett", obwohl ich bereits praktisch gezeigt hatte, dass ich die beworbene Position hätte ausüben können.
Das Vertrauensverhältnis zu meinem Arbeitgeber, dem ich immer sehr loyal gegenüber war, war fortan erheblich gestört.
Dies hatte mich schwer enttäuscht und so beendete ich das an sich ausbeuterische Arbeitsverhältnis zum Ende September 2011, um ab Oktober ein Studium zu beginnen.

Ich sah das Studium auch als eine gute Möglichkeit an um aus dem verhassten Arbeitsverhältnis auszuscheiden. Außerdem wollte ich etwas verändern. In erster Linie war mein Ziel aber durch das Studium beruflich weiterzukommen und nicht, wie zuvor, gehaltsmäßig immer im Niedriglohnsektor zu dümpeln. Endlich "mal zu Potte" zu kommen. Und vorallem mit dem Studium erreichen, dass ich aus ausbeuterischen Jobs mit schlechtem Gehalt, wie in meinem gelernten Beruf zunehmend üblich, rauskomme, um von meinem Einkommen nicht nur ÜBERleben, sondern auch etwas Leben und was für's Alter ansparen zu können.

Ich wählte letztes Jahr, aus Interesse, einen sprachwissenschaftlichen Studiengang.
Die Entscheidung für den sprachwissenschaftlichen Studiengang war, im Nachhinein betrachtet, etwas hilflos und blauäugig, da ich mich recht kurzfristig und eilig entschieden hatte.

In Hessen ist es möglich mit Fachabitur an fast allen hessischen Unis Bachelor-Studiengänge zu belegen. Dies nutzte ich aus.
Doch bereits im Winter wurde meiner Motivation ein Dämpfer verpasst, als Absolventen von sehr schlechten Perspektiven berichteten. Und mir erschließen sich auch keine möglichen Beschäftigungen nach dem Studium. Die von der Uni propagierte Richtung "Unternehmenskommunikation" hat mit dem Studiengang nicht das geringste zu tun. Sprache ist natürlich eine gute Zweitqualifikation - aber nicht mehr. Zudem sind die wirklichen Sprachkurse relativ gering.
Neben dem Studium habe ich bisher immer wieder in meinem gelernten Beruf gejobbt.

Nun will ich den Studiengang zum Winter wechseln.

In der engeren Wahl der möglichen Alternativen ab Herbst 2012 ist "BWL", was für mich aufgrund meiner Vorbildung eine Möglichkeit darstellen würde. Ich sähe mich einigen Defiziten auf dem Bereich der Mathematik konfrontiert, viele könnten bis zum Studienbeginn noch geschlossen werden, um an die mathematischen Inhalte in BWL anknüpfen zu können. Dennoch habe ich Angst es nicht zu packen aufgrund der Mathematik und möglicher Defizite. Bevorzugen würde ich das Studium an einer FH, da praxisorientierter und für mich als eher praktisch veranlagten Menschen daher besser. Allerdings ist mir bereits jetzt bewusst, dass es dennoch nicht so einfach werden wird.
Mögliche Schwerpunkte für mich später wären z.B. Personal, Marketing und internationale BWL (werden allesamt an der Wunsch-FH als Spezialisierungsmöglichkeiten im Hauptstudium angeboten).

Was sagen meine Konstellationen dazu? Bin ich auf dem richtigen Weg? Oder sollte ich beruflich doch lieber in eine andere Richtung gehen?
Hat "Lilith" im 10. Haus in Fische für mich beruflich eine Bedeutung?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei der Deutung helfen könnte.
Vielen Dank im Voraus ;)

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#2 admin

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Geschrieben 05 Juni 2012 - 05:19

Das Thema ist nicht so einfach abzuhandeln, da hier viele Aspekte hineinspielen. Das 10. Haus ist wohl das Haus des Berufes, aber auch das 6. Haus oder das Gesamtbild eines Horoskops kann Hinweise darauf geben. In Deinem Fall ist die Spitze des 10. Hauses im Wassermann, daher der Wunsch nach Unabhängigkeit und " sich nicht ausbeuten zu lassen " . Liltih im 10. Haus ist nicht aspektiert, daher spielt sie in diesem Horoskop keine wesentliche Rolle.

Die Sonne steht im 8. Haus. Da wäre eine Arbeit in einer finanziellen Institution, mit der Venus im 6. Haus evtl. einer Gesundheitsorganisation denkbar von daher würde das BWL Studium passen.

Wie gesagt - es gibt viele Aspekte welche man beachten kann - ein BWL Studium hält jedenfalls die sehr viele Optionen offen und das dürfte dem Unabhängikeits - Verlangen in beruflichen Dingen sehr entgegen kommen. :)
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#3 pluToni

pluToni

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Geschrieben 13 Juni 2012 - 12:59

Generell ist es nie verkehrt, beim Studium seinen Interessen zu folgen. So wie Du schreibst, scheinst Du mir durchaus gut mit Sprache umgehen zu können.

Vielleicht gefällt es Deiner Steinbock-Sonne nicht, dass die Berufsaussichten hier so uneindeutig sind - Sie möchte lieber etwas "gesellschaftlich anerkanntes" machen, bei dem der Weg bewährter und "ausgelatschter" ist.

Insofern denke ich, dass Du schon die nötige Disziplin für den mathematischen Teil eines solchen Studiums aufbringen könntest. Wegen Deiner Neptun/Merkur/Jupiter-Konstellation solltest Du aber darauf achten, Dich auch mit Schöngeistigem, Kreativem, Künstlerischem, Musikalischem o.ä. zu umgeben - sonst könnte Dich der trockene Lernstoff sehr anstrengen und verwirren.

Völlig unabhängig von Beruf oder Studium wird es wohl immer mal zu kleinen Machtkämpfen mit Vorgesetzten oder Kollegen kommen. Wenn Du das Gefühl hast, ständig gegen eine Wand zu fahren (Sonne quadrat Mars/Pluto), solltest Du überlegen, ob Dein eigenes Verhalten immer tadellos war. Vielleicht hast Du Leute provoziert oder vor den Kopf gestossen, ohne es zu merken.

Und da Dein MC im Wassermann ist, solltest Du durchaus Mut zum eigenen Weg haben, statt ausgetrampelte Pfade zu wählen... Vielleicht jobbst Du mal nicht in Deinem alten Beruf, sondern versuchst ein Praktikum oder einen Studentenjob in der Unternehmenskommunikation. Gute Leute werden letztlich immer gesucht, jammernde Absolventen hin oder her.

Deine Sonne in Acht will wahrscheinlich gerne eine Machtposition ausüben, oder viel Geld besitzen. Zum Management ist auch durchaus Potenzial da, aber auch zu "Manager-Krankheiten" wie Gier, Machtmissbrauch, Unfairen Taktiken und Besessenheit.
Liz Greene schreibt, dass die Sonne in 8 erst nach vielen Kämpfen und der Erkenntnis, dass man über viele Dinge eben KEINE Macht besitzt, zum Strahlen kommen kann.

In diesem Sinne, viele Grüße
:ph34r:
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#4 yinyangsoul

yinyangsoul

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Geschrieben 20 September 2012 - 03:59

Hallo ihr Lieben,

zunächst vielen Dank für Eure Rückmeldungen.
Mittlerweile ist ein wenig Zeit vergangen und meine Entscheidung für BWL verworfen.

Ich hatte mich ja letztes Jahr für das Sprachstudium entschieden. Nachdem ich jedoch im Winter die Orientierung verlor und nicht so recht wusste, wohin die Reise damit beruflich einmal gehen soll, suchte ich nach sichereren und handfesteren Dingen.
Ich war der Überzeugung, aufgrund meiner Ausbildung (Einzelhandelskaufmann) mir angesichts meines Alters (28) keine großartigen Experimente mehr erlauben zu können. Mein Sicherheitsbewusstsein war enorm aktiviert und ich war bis vor wenigen Wochen noch felsenfest überzeugt, zu BWL wechseln zu müssen. Immerhin hätte das BWL-Studium zu meinem Beruf gepasst und nach dem Studium wäre das Risiko wieder in Niedriglohn-Jobs zu landen geringer gewesen. So zumindest meine Überzeugung.
Hatte ich in meinem erlernten Beruf doch die Erfahrung gemacht, dass dort die Löhne zunehmend ins Niedriglohnniveau abdriften, es auf Ausbeutung hinausläuft und die Arbeit zudem immer stressiger und monotoner wird. Dieser Meinung bin ich auch heute noch. Befriedigend ist diese Arbeit schon lange nicht mehr, auch wenn ich mit meinem Nebenjob im Studium Glück hatte - arbeite neben dem Studium wieder im Handel.

Nach Selbstversuchen in Mathematik, die alle sehr mühevoll waren (nicht, dass ich die Mühe scheuen würde), sagte mir mein Bauchgefühl, dass ich lieber die Finger von BWL lassen sollte. Ich würde es zwar hinkriegen, müsste aber viel Aufwand betreiben, Nachhilfe nehmen und viel Arbeit investieren. Nicht, dass ich all das scheuen würde - aber ich fragte mich, wenn ich den Bachelor habe, was dann?
Betriebswirtschaft wäre wohl die sichere Nummer, würde mich im Berufsalltag wohl aber irgendwann genau so langweilen wie mein gelernter Beruf.

Plötzlich erinnerte ich mich, was ich vor dem Abitur damals gemacht hatte.
Ich war 5 Jahre bei einem lokalen Radiosender ehrenamtlich tätig, war Mitglied der Jugendredaktion, recherchierte und formulierte Beiträge, moderierte live on air, hatte samstags gar meine eigene Sendung, die ich nach meinen Wünschen gestalten konnte.
Leider musste ich das damals aus Zeitgründen aufgeben. Ich fand es aber damals so aufregend, dass ich es eigentlich gerne wieder machen wollte, beruflich halt.

Damals musste ich jedoch ein halbes Jahr vor den Abiprüfungen aus gesundheitlichen Gründen die Schule vorzeitig beenden. Nachdem ich wieder bei Gesundheit war, wollte ich erst einmal meinen Schulabschluss mit einer Berufsausbildung vervollständigen und erhielt 2008 mit Abschluss meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann meine Fachhochschulreife, mit der man in Hessen jeden Bachelor studieren kann, auch an Universitäten (außer Uni Frankfurt).
Um Aussicht auf einen Studienplatz zu haben, sammelte ich mit Berufserfahrung erst einmal einige Wartesemester.

In all dieser Zeit hatte ich vermutlich vergessen, wohin die Reise einmal gehen sollte. Ich erinnerte mich an meine ehemalige Englischlehrerin, die mich mehrmals nach meiner Radiotätigkeit befragte und meinte "Das ist nämlich genau das Richtige".
Auch mein alter Klassenlehrer fragte mich zwischenzeitlich, ob ich wieder etwas in der Richtung machen würde. Selbst meine eher konservativ orientierten Eltern meinten, dass ich schreiben könne.

Deshalb werde ich nun diesen Weg in Richtung Journalismus weitergehen, sei es Online, sei es beim Radio, sei es beim TV.
Alternativ wäre auch ein Weg in die Erwachsenenbildung denkbar.

Der Weg zum Radio und zur Zeitung blieb mir bisher verschlossen - trotz intensivster Bemühungen erhielt ich nur Absagen.
Aber ich bleibe bei meinem jetzigen Fach, denn es fällt mir im Vergleich zu BWL, alle mal leichter.

Ich hoffe nur, dass ich auch bald endlich einen Praktikumsplatz bekomme und nach dem Studium nicht wieder im Einzelhandel lande.
Wirklich Glück und Erfolg hatte ich bisher nicht was Praktika für mein Studium angeht.

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#5 fredvoss

fredvoss

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Geschrieben 20 September 2013 - 04:15

Liebes Forum, lieber Anfragender,

 

in Berufsfragen kann ein Geburtshoroskop weiterbringen und hilfreich sein.

 

Aus meiner eigenen Ausbildung, Schule nebst Beruf halte ich es hier für angesagt, mit älteren

Leuten zu sprechen, die eine ähnliche Schule und Ausbildung hatten.

 

Sie beschreiben Ungerechtigkeiten, die zwar offiziell nicht existieren. Die aber jeder aus diesen

Berufsfeldern kennt und auch oft selbst erlebt hat.

 

Diese können auch durch die erfahrensten Astrologen, die auch hier vertreten sind, nicht

gelöst werden.

 

Platt ausgedrückt, kein Arbeitgeber und kein Professor läßt sich auch nur im geringsten

davon beeindrucken, was in Ihrem Horoskop steht.

 

Dafür dann jemand verantwortlich zu machen, der ein Horoskop besprochen hat, ist zwar

häufig, aber eben trotzdem nicht richtig.

 

Vor vielen Jahren habe ich zu einem Horoskop jemand geschrieben, daß ihm all dies

keinen Arbeitsplatz einbringt. Er hat im Grunde keine einzige Aussage akzeptiert, mit

dem Zitat, auch dies ist nur ein Teilproblem.

 

Vor etwa 30 Jahren gab es noch einzelne Astrologen, die daran arbeiteten, ob es

Zusammenhänge zwischen Strukturen im Horoskop und Berufsfeldern gibt.

 

So gab es zum Beispiel eine Broschüre über die Horoskope von mehreren hundert

Bankkaufleuten.

 

Ob diese Arbeit jemand weitergeführt hat, ist mir unbekannt.

 

Viele Astrologietreibende lehnen solche Arbeit auch als "statistisch-bürokratisch" ab.

 

Nur Leute zu fragen, die man bereits seit jahrzehnten kennt, führt nicht unbedingt

weiter.

 

Mit freundlichem Gruß

Fred Voss


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