Astrologieforum: Mein Radix - Astrologieforum

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Mein Radix mit kleinen Orben Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 05 Februar 2010 - 03:42

Hallo, vielleicht könnt ihr mir noch einmal bei der Deutung meines Radix' helfen. Um ein bisschen das Essentielle zu erfassen, stellte ich die Orbentoleranz etwas herunter. Das verbleibende T-Quadrat beschäftigt mich sehr (ich weiß, ich hab's mit Aspektfiguren;) - vielleicht gerade weil ich seine Wirkung nicht richtig erfassen kann. Ich finde es immer sehr beeindruckend, wie ihr hier bei jedem Horoskop eure Deutungen so konkret formulieren könnt; ich habe da immer nur so einen Eindruck, der mir schon irgendwo Information ist, aber völlig unmitteilbar. Das ist aber ein allgemeines Problem von mir, spiegelt sich wohl im Neptun in III, der nochmal den Merkur aspektiert.

Als Einstieg in das T-Quadrat: Das Mond-Merkur/AC-Quadrat kann ich sehr gut erfassen, bei fast jedem Entschluss oder Gedanken, taucht ein gegenläufiges Gefühl auf, das mich in genau die andere Richtung drängt. Selten tu ich etwas frei aus dem Bauch heraus, ohne nicht doch etwas zu hinterfragen... es sei denn ich stürze mich in eine Art Super-Euphorie und renne so lange entflammt herum, bis alle meine Energiereserven aufgebraucht sind.
Aber ich merke, ich lenke euch schon in meine eigene Interpretation, schreibt einfach was ihr denkt, das ist mir glaube ich am hilfreichsten.

Übrigens, Undine, du hast irgendwo einmal etwas von einem 'Lösungspunkt' gesagt, der gegenüberliegt. Bei mir läge der dann ja genau auf dem DC im Stier....

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#2 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 06 Februar 2010 - 10:16

Beitrag anzeigenTobias sagte am 05 Februar 2010 - 03:42:

Als Einstieg in das T-Quadrat: Das Mond-Merkur/AC-Quadrat kann ich sehr gut erfassen, bei fast jedem Entschluss oder Gedanken, taucht ein gegenläufiges Gefühl auf, das mich in genau die andere Richtung drängt. Selten tu ich etwas frei aus dem Bauch heraus, ohne nicht doch etwas zu hinterfragen... es sei denn ich stürze mich in eine Art Super-Euphorie und renne so lange entflammt herum, bis alle meine Energiereserven aufgebraucht sind.
Aber ich merke, ich lenke euch schon in meine eigene Interpretation, schreibt einfach was ihr denkt, das ist mir glaube ich am hilfreichsten.

Übrigens, Undine, du hast irgendwo einmal etwas von einem 'Lösungspunkt' gesagt, der gegenüberliegt. Bei mir läge der dann ja genau auf dem DC im Stier....


Ja ich hab das erst kürzlich in der neuen Ausgabe der Zeitschrift meridian gelesen, ich habe mich ja auch nie so mit Aspektfiguren beschäftigt, aber das mit dem Lösungspunkt klingt mir sehr schlüssig.


Also der unbesetzte Punkt in einem Kreuz oder eben T-Quadrat, der das aufzeigt, was fehlt oder zur Lösung gebraucht wird. Bei den aktuellen Konstellationen Saturn Uranus Pluto wäre der Lösungspunkt im Krebs, also wie in der Zeitschrift formuliert, eine Rückbesinnung auf kindliche Werte, kindliche Unbeschwertheit statt Macht und Kontrolle (der Steinbock Pluto gegenüber)

Wenn bei dir dieser Punkt am DC liegt, ist das ein Hinweis darauf, wie wichtig für dich das DU ist, und dass nur der Ausgleich aus dem AUssen dich sozusagen "erden" kann. Dass müssen jetzt nicht andere Menschen sein oder Beziehungen, die du brauchst. Der dritte Quadrant ist ja alles das was mir im Leben entgegentritt, als der "geistige" Quadrant auch jede Information und jedes Wissen dass ich mir aus der Welt hole. Jedes Buch das ich lese, jedes Geschehen das ich in der Welt bewusst mitverfolge. (Anders als im 2. Quadrant, da geht es um das seelische Erlebnis, die Erfahrung)

Stier hat ja viel mit Erdung und Konzentration zu tun. Ein Zeichen das sammelt und Substanz bildet, dich auf die Erde und auf den Boden der Realität zurückholt. Bestand sichert. 

Du solltest dich mit diesen Dingen umgeben, die dir die fehlende Sicherheit geben können. Oder dir eine Stierfrau suchen  ;)

Ich finde übrigens Mond Merkur darf man ruhig auch positiv sehen als die Fähigkeit, die DInge intuitiv zu erfassen. Es eröffnet ja ganz andere Wege als ein rein rationaler Zugang. Dein ( sprachlicher) Ausdruck ist gefärbt von Emotionen, dass macht ihn vielleicht nicht geschliffen (Menschen mit Merkur Mars ZB, die reden "geschliffen" also Sprache wie ein scharfes Messer. ist ja auch irgendwie unangenehm...) aber authentisch.
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#3 Mitglied ist offline   admin 

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Geschrieben 06 Februar 2010 - 11:30

Zitat

Übrigens, Undine, du hast irgendwo einmal etwas von einem 'Lösungspunkt' gesagt, der gegenüberliegt. Bei mir läge der dann ja genau auf dem DC im Stier....


Ja das mit dem Lösungspunkt stimmt soweit. Bei einem T-Quadrat liegt diser gegenüber auf der freien Seite.
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#4 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 06 Februar 2010 - 03:27

Beitrag anzeigenUndine sagte am 06 Februar 2010 - 10:16:


Wenn bei dir dieser Punkt am DC liegt, ist das ein Hinweis darauf, wie wichtig für dich das DU ist, und dass nur der Ausgleich aus dem AUssen dich sozusagen "erden" kann.

Stier hat ja viel mit Erdung und Konzentration zu tun. Ein Zeichen das sammelt und Substanz bildet, dich auf die Erde und auf den Boden der Realität zurückholt. Bestand sichert. 


Ja, das stimmt sicherlich, Erdung ist ein wichtiges Thema für mich. Erde ist auch klar dass am schwächsten vertretene Element in meinem Horoskop. Mir ist auch schon vor einer Weile aufgefallen, dass alle meine "dicken" Freunde, tatsächlich dicke(re) Freunde waren. Also körperlich immer groß und etwas behäbiger, vom Wesen her entsprechend. Und tatsächlich hatte ich in diesen Freundschaften immer die Rolle des Begeisternden, der die anderen etwas anzieht während sie die Zügelung / Erdung übernahmen. Wenn ich's mir jetzt so überlege war das eigentlich immer die Beziehungsgrundlage. :)

Was wohl auch stimmt, ist dass der Gegenstand meiner Beschäftigung besser ein erdender sein sollte, ich drifte nur zu leicht in geistige Welten ab und brauche dann auch lange um wieder richtig in der materiellen 'anzukommen'. Obwohl Fantasiewelt für mich jetzt auch kein Schimpfwort oder belanglose Unwirklichkeit ist.


Beitrag anzeigenUndine sagte am 06 Februar 2010 - 10:16:


Du solltest dich mit diesen Dingen umgeben, die dir die fehlende Sicherheit geben können. Oder dir eine Stierfrau suchen ;)



Hmh, da musste ich etwas schmunzeln, den Gedanken hatte ich bei den letzten drei Punkten... Vor kurzem begegnete ich wieder einer alten Schulkameradin, und beim Stichwort Astrologie war sie gleich ganz begeistert, ich solle ihr etwas über sich erzählen, sie sei Stier, ob ich auch ihren Aszendent bräuchte, ich: ach, den weißt du? - ja, der ist nämlich auch Stier. - also ein Stier-Stier-Mädchen.

Ok, worauf ich hinaus will, früher war für mich Stier irgendwie das langweiligste Sternzeichen, ich hatte auch kaum Bezug dazu und kannte auch niemanden (von dem ich es wusste). Früher war mein Hauptbestreben eine möglichst neptunische Wahrnehmung aller Dinge zu haben, völlig losgelöst von der Erde, gewissermaßen ein Luftexzess.
Heute bin ich da vorsichtiger (Pl tr Ne beginnt), bzw bestrebt eine gewisse Verwurzelung zu bewahren. Und plötzlich nehme ich auch an diesem Mädchen eine ganz neue Form der Attraktion wahr; nicht dass ich mich jetzt in sie verliebt hätte, aber ich musste mich doch wundern, dass ich mich so oft erinnerte an das Wiedersehen mit ihr, die für mich früher nicht sonderlich herausstechend war.
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#5 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 07 Februar 2010 - 10:26

 

Zitat

Ok, worauf ich hinaus will, früher war für mich Stier irgendwie das langweiligste Sternzeichen, ich hatte auch kaum Bezug dazu und kannte auch niemanden (von dem ich es wusste). Früher war mein Hauptbestreben eine möglichst neptunische Wahrnehmung aller Dinge zu haben, völlig losgelöst von der Erde, gewissermaßen ein Luftexzess.


Das kenne ich von mir genauso. Ich bin ja extrem luftbetont, von den Planetenständen in den Zeichen her, und dazu auch die Sonne in 12, so wie bei dir. Da verliert man eben leicht den Boden unter den Füßen - da hat man Phasen im Leben, da findet man das ja ganz toll,  nur im bildhaften Neptunwasser herumzuschwimmen (IST ja auch schön) - aber ich bin auch an einem Punkt angelangt, an dem klar ist, dass man das Fehlende auch integrieren muss, man muss es sich dann von Aussen holen, das was fehlt, und sich so aneignen. Sonst ist man nie "ganz".


Mein einziger Planet in einem Erdzeichen ist die Venus im STier. Das hab ich früher gar nicht so zu schätzen gewusst... 

Und jetzt hab ich einen STeinbock-Jungfrau-Mann... :D


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#6 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 11 Februar 2010 - 05:56

Beitrag anzeigenUndine sagte am 07 Februar 2010 - 10:26:

- aber ich bin auch an einem Punkt angelangt, an dem klar ist, dass man das Fehlende auch integrieren muss, man muss es sich dann von Aussen holen, das was fehlt, und sich so aneignen. Sonst ist man nie "ganz".


Da wär ich mir nicht so sicher. Wenn man auf dem Weg der "Ganzwerdung" voranschreitet, kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem man nicht mehr abhängig ist von äußeren Gegebenheiten; wenn es in einem keinen Mangel mehr gibt, den man durch etwas von außen kompensieren muss. Mir erscheint jedenfalls schon mein ganzes Leben der Gedanke schrecklich, abhängig von etwas zu sein, dass zur vergänglichen Welt da draußen gehört.
Andererseits wäre es auch masochistisch, deshalb allem zu entsagen. Von daher widerspreche ich dir auch gar nicht, ich meine nur, dass man schon eines Tages ganz sein wird.



Beitrag anzeigenUndine sagte am 07 Februar 2010 - 10:26:

Mein einziger Planet in einem Erdzeichen ist die Venus im STier. Das hab ich früher gar nicht so zu schätzen gewusst... 

Und jetzt hab ich einen STeinbock-Jungfrau-Mann... :D


hm, bei mir sind's Neptun-Steinbock und Mars-Jungfrau, hoffen wir mal dass ich auch soviel Glück habe wie du ;) -ich denke da spontan an eine bodenständige Spiritualiät methodisch-nachdrücklich in der Welt vertreten... wir werden sehn.
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#7 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 11 Februar 2010 - 06:04

Fällt euch noch was anderes auf?

Hier einmal ganz klassisch ohne Lilith/Chiron.

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#8 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 11 Februar 2010 - 08:51

Beitrag anzeigenTobias sagte am 11 Februar 2010 - 05:56:

Da wär ich mir nicht so sicher. Wenn man auf dem Weg der "Ganzwerdung" voranschreitet, kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem man nicht mehr abhängig ist von äußeren Gegebenheiten; wenn es in einem keinen Mangel mehr gibt, den man durch etwas von außen kompensieren muss. Mir erscheint jedenfalls schon mein ganzes Leben der Gedanke schrecklich, abhängig von etwas zu sein, dass zur vergänglichen Welt da draußen gehört.
Andererseits wäre es auch masochistisch, deshalb allem zu entsagen. Von daher widerspreche ich dir auch gar nicht, ich meine nur, dass man schon eines Tages ganz sein wird.

Ähm... wann gibts in der Welt in der wir leben nicht Mangel und Unvollkommenheit??


Naja ich weiss was du meinst. Abhängigkeit von "der Welt da draussen" (die aber auch immer zu uns selber dazu gehört) ist was Anderes als das Annehmen seiner eigenen Unvollkommenheit. Die Kunst ist wahrscheinlich, im Aussen das Eigene zu entdecken und auf diese Weise zu integrieren. Denn etwas ganz und gar von dir Getrenntes gibt es nicht. Wir sind Teil eines Ganzen, und das Aussen ist ein Spiegel, als Hilfestellung sozusagen, zur Selbsterkenntnis. 

Um beim Beispiel zu bleiben: Mein Partner zeigt mir meine eigenen nicht gelebten Erd-Anteile auf. Deshalb ist bei mir der Steinbock am DC - er gehört ja auch zu MIR, aber ERLEBE ihn am Anderen. Die Grenzen sind fliessend.

Musste lachen bei deiner Formulierung der "vergänglichen Welt da draussen"... :)Wir stecken doch sowieso mittendrin in der Vergänglichkeit. Aber du hast ja auch viel in 12, da neigt man etwas zur Weltflucht, ich kenn das...


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#9 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 12 Februar 2010 - 12:12

Worauf ich hinaus wollte ist, eines Tages wird der Mensch vollkommen sein, wenn er sich durch die Inkarnationen hindurch geläutert hat (oder eben wieder "ganz" ist). Das ist jetzt natürlich (m)ein persönliches Weltbild.

Jeder Mensch hat einen DC, und von dem nimmt er etwas auf. Und wenn das bis dahin etwas ist, das einen Mangel in ihm füllt, ist das das Beste.


Beitrag anzeigenUndine sagte am 11 Februar 2010 - 08:51:

Musste lachen bei deiner Formulierung der "vergänglichen Welt da draussen"... :)Wir stecken doch sowieso mittendrin in der Vergänglichkeit.


Ja, aber was man in sich trägt, wäre für mich jetzt etwas Unvergängliches.
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#10 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 12 Februar 2010 - 02:27

Beitrag anzeigenTobias sagte am 12 Februar 2010 - 12:12:

Ja, aber was man in sich trägt, wäre für mich jetzt etwas Unvergängliches.


Ich neige zu Wortklaubereien, ich weiss - jeder Mensch trägt das Unvergängliche in sich (astrologisch ausgedrückt hat jeder einen 4. Quadranten) aber es gibt das Unvergängliche für uns nicht getrennt von der Endlichkeit und alltäglichen Kontingenzerfahrungen die das Leben ausmachen.


Wir entkommen dem nicht, alles andere ist dann wirklich Weltanschauung bzw. religiöse Weltdeutung. 




Was mir zu deinem Horoskop noch eingefallen ist: 

Auf den ersten Blick: Schaut ja aus wie meins  :blink: naja ähnlich, mit anderen Zeichen eben. DIe Planeten in 12 sind bei mir ähnlich. Und Merkur Neptun hab ich in ähnlicher Weise doppelt.

Mond Pluto spricht für eine enge Beziehung zur Mutter, im schlimmsten Fall symbiotischer Art. Gefühlsreichtum und Leidenschaft. Das muss man dir an den Augen ansehen, mit dem Pluto am AC hast du wohl eine magnetische Anziehungskraft, v.a. auf Krebsbetonte (Frauen - hatte mit Hanspeter da schon Diskussionen, er konnte das auch bestätigen mit seinem Pluto am AC. Krebse sind wie hypnotisiert auf sowas)

Mars Uranus und SOnne Neptun sprechen beide für ein schwaches Vaterbild und in der Folge einer Durchsetzungsschwäche deinerseits.Beides noch verstärkt durch den Stand in den Häusern: Mars in 11 und die SOnne in 12. Die marsischen Engerien können nicht "in den Raum" und die Umwelt hinein verwendet werden, sondern für Überpersönliches. Bringt dem Subjektiven nix und deinem Ego.

Mit SOnne Neptun hat man auch nicht grade einen "Stand" in der Welt. Mit einem Bein im Jenseits. Im Positiven kann man unabhängig bleiben von den Belangen der Welt, als outlaw leben. So wie der Narr am Hof :) Mit SOnne NEptun darf man in der Welt kein Ego haben. AH da gibts einen thread dazu fällt mir grad ein... der ist schön zu lesen.



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#11 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 27 Februar 2010 - 05:52

Seltsam, ich dachte ich hätte ein paar mal nachgeschaut, ob hier eine Antwort gekommen ist...


Beitrag anzeigenUndine sagte am 12 Februar 2010 - 02:27:

Mars Uranus und SOnne Neptun sprechen beide für ein schwaches Vaterbild und in der Folge einer Durchsetzungsschwäche deinerseits. Beides noch verstärkt durch den Stand in den Häusern: Mars in 11 und die SOnne in 12. Die marsischen Engerien können nicht "in den Raum" und die Umwelt hinein verwendet werden, sondern für Überpersönliches. Bringt dem Subjektiven nix und deinem Ego.


Ja, ich habe oft das Gefühl ich hätte gar keinen Mars - jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Aggression, Durchsetzungsgehabe, breitschultrig herumlaufen - mir erschien das irgendwie immer kindisch oder als zu offensichtlicher Ausdruck eines schwachen Selbstwertgefühls. Schon als Kind verachtete ich alle prahlerischen Typen. Wahrscheinlich habe ich mich dadurch auch den positiven Marsseiten verweigert.

Steht das 11. Haus auch schon für Überpersönliches? Ich dachte immer Gesellschaft, Freundeskreis - was wäre denn der Unterschied zwischen Mars in 11 zu 12?


Beitrag anzeigenUndine sagte am 12 Februar 2010 - 02:27:

Mond Pluto spricht für eine enge Beziehung zur Mutter, im schlimmsten Fall symbiotischer Art.


Ich sehe auch meiner Mutter sehr ähnlich und wir sind im Denken ähnlich. Schnell gibt es aber auch Reibungen (so ein bisschen wie unseren vorletzten zwei Threads). Wenn ich das Gefühl habe, die Hand die mich füttert mit geistigem Gut, versucht, mir Verdorbenes zu geben, das mich hinunterziehen will in kleines Denken, muss ich mich weigern. Ich weiß, vielen erscheint es nur als akribische Streitlust, aber mir ist es essentiell wichtig.


Beitrag anzeigenUndine sagte am 12 Februar 2010 - 02:27:

Gefühlsreichtum und Leidenschaft. Das muss man dir an den Augen ansehen, mit dem Pluto am AC hast du wohl eine magnetische Anziehungskraft, v.a. auf Krebsbetonte (Frauen - hatte mit Hanspeter da schon Diskussionen, er konnte das auch bestätigen mit seinem Pluto am AC. Krebse sind wie hypnotisiert auf sowas)


Pluto am AC gibt sicher eine große Intensität in der Begegnung. Jedoch war es mir immer unangenehm, wenn es in die Richtung eines hypnotisiert-Seins von meiner Person ging (kommt wohl von der XII-Sonne). Ich denke das ist auch nicht rechtens, Manipulation. Stattdessen wünsche ich mir die Aufmerksamkeit meines Gegenübers immer auf etwas Höheres zu lenken, wovon ich eben gerade spreche, ein Lebensgefühl vermitteln, Augen öffnen für Schönheit, Erhabenheit...


Beitrag anzeigenUndine sagte am 12 Februar 2010 - 02:27:

Mit SOnne NEptun darf man in der Welt kein Ego haben.

Was meinst du damit?

Beitrag anzeigenUndine sagte am 12 Februar 2010 - 02:27:

AH da gibts einen thread dazu fällt mir grad ein... der ist schön zu lesen.

Wie heißt der Thread?, ich finde ihn nicht.
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#12 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 27 Februar 2010 - 09:16

 

Zitat

Steht das 11. Haus auch schon für Überpersönliches? Ich dachte immer Gesellschaft, Freundeskreis - was wäre denn der Unterschied zwischen Mars in 11 zu 12?


Ja man verbindet das 11. Haus mit Freundschaft, Gesellschaft (obwohl mir das als eine etwas oberflächliche Zuordnung erscheint) weil es da eben nicht um mich und meine Persönlichkeit allein geht, sondern das was mich verbindet mit etwas Größerem (zB eine Interessengemeinschaft). Der Ort im Horoskop an dem ich mich befreie von meinem alleinigen Egowünschen. Wo ich mich verbunden fühle mit etwas, das gar nicht in meine unmittelbare subjektive kleine Welt gehört. 

Das Überpersönliche fängt schon im 10. Haus an, am MC, dem Tor der Zeit sozusagen. Das ist die Türschwelle in den Bereich des Überpersönlichen, der ganze 4. Quadrant gehört nicht mehr (nur) mir.

Im 11. Haus ist der Mars veränderlicher, dynamischer, würd ich jetzt mal sagen. er ist unbeständig, deine Energie ist unbeständig und haltlos. Energien werden eingesetzt für geistige Ideale.

In 12 wäre die Energie dann praktisch gar nicht vorhanden :lol: Nein so kann mans natürlich auch nicht sagen.  Sie ist nicht bewusst und kann nicht bewusst und kontrolliert eingesetzt werden. Wenn man Mars als den "Austreiber" unter den Planeten betrachtet (das Bild meint, das, was etwas ins Leben und in die Erscheinung bringt) dann ist er in 12 die Kraft die aus dem Unbewussten heraustreibt. Das sind also Menschen die ohne ihr bewusstes Zutun sehr viel bewirken, aktiv und passiv gleichzeitig sind. Tu mir grad etwas schwer das zu beschreiben merke ich grade... :huh:

Zitat

 Stattdessen wünsche ich mir die Aufmerksamkeit meines Gegenübers immer auf etwas Höheres zu lenken, wovon ich eben gerade spreche, ein Lebensgefühl vermitteln, Augen öffnen für Schönheit, Erhabenheit...


Das entspricht ja auch sehr dem Skorpionischen am AC. Nicht du, sondern etwas Ideelles dahinter will gesehen werden.


Zitat

Was meinst du damit?



Besser ausgedrückt: keinen Status, kein Ansehen, kein Geltungsbedürfnis, das Bewusstsein, das es mehr gibt als meine subjektiven Wünsche.


Zitat

Wie heißt der Thread?, ich finde ihn nicht.

Das 12. Haus



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#13 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 28 Februar 2010 - 01:00

Beitrag anzeigenUndine sagte am 27 Februar 2010 - 09:16:

 
Im 11. Haus ist der Mars veränderlicher, dynamischer, würd ich jetzt mal sagen. er ist unbeständig, deine Energie ist unbeständig und haltlos. Energien werden eingesetzt für geistige Ideale.


Die geistigen Ideale sehe ich eher in der Lilith im neunten Haus verkörpert. Das mit der unbeständigen Energie stimmt leider schon hin und wieder. Wenn man das elfte Haus in der Wassermann-Analogie sieht, könnte ich die Marsenergie in dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Durchsetzung der eigenen Individualität erkennen.



Beitrag anzeigenUndine sagte am 27 Februar 2010 - 09:16:

Das entspricht ja auch sehr dem Skorpionischen am AC. Nicht du, sondern etwas Ideelles dahinter will gesehen werden.


Das habe ich bisher gar nicht auf meinen Aszendenten zurückgeführt. Aber stimmt schon, Skorpione sind ja nicht selten ihre Ideale, jedenfalls denken sie das und sind diesbezüglich auch sehr empfindlich.
Ein Skorpion-AC mit der Sonne in einem anderen Haus oder Quadranten hätte aber sicherlich weniger oder keine Probleme damit, seinen Magnetismus mit seiner eigenen Person zu verknüpfen.
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#14 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 28 Februar 2010 - 09:43

 

Beitrag anzeigenTobias sagte am 28 Februar 2010 - 01:00:


Das habe ich bisher gar nicht auf meinen Aszendenten zurückgeführt. Aber stimmt schon, Skorpione sind ja nicht selten ihre Ideale, jedenfalls denken sie das und sind diesbezüglich auch sehr empfindlich.
Ein Skorpion-AC mit der Sonne in einem anderen Haus oder Quadranten hätte aber sicherlich weniger oder keine Probleme damit, seinen Magnetismus mit seiner eigenen Person zu verknüpfen.


Ja, ich hab auch die Erfahrung gemacht dass das bei Skorpion-Sonne- Menschen sehr viel ausgeprägter ist, da kann man wirklich manchmal wörtlich von einer Identifizierung mit dem Ideal sprechen. Was nicht unproblematisch ist, wenn die Eigenart soweit hinter einem Bild zurückgedrängt wird. Diese Menschen haben nicht selten etwas Unlebendiges an sich. Logisch weil da wo nur ein Bild von etwas da ist fehlt das Lebendige, so als ob zur Form der Inhalt fehlen würde.


Du regst mich sehr an auf eine genaue Artikulation zu achten - du hast recht von Idealen kann man nur sprechen in Angelegenheiten des 3. Quadranten, nicht des 4. Denn im 3. Quadranten geht es um im weitesten Sinne "Geistiges", Weltanschauliches. Das ist was anderes als das Überpersönliche des 4. Quadranten und dem Befreienden des 11. Hauses. Was im 3. Quadranten begegnet, dient mir selber und meiner persönlichen Entwicklung, auch wenn es den Anschein hat, es gehöre nicht (zu) mir, weil es aus dem Außen kommt.

Hm... da muss ich nochmal nachdenken  :)


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#15 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 01 März 2010 - 09:48

Beitrag anzeigenUndine sagte am 28 Februar 2010 - 09:43:

 
Was nicht unproblematisch ist, wenn die Eigenart soweit hinter einem Bild zurückgedrängt wird. Diese Menschen haben nicht selten etwas Unlebendiges an sich. Logisch weil da wo nur ein Bild von etwas da ist fehlt das Lebendige, so als ob zur Form der Inhalt fehlen würde.



Julia, du hast mir einen goldenen Schlüssel gereicht!!
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#16 Mitglied ist offline   Undine 

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Geschrieben 01 März 2010 - 09:59

Beitrag anzeigenTobias sagte am 01 März 2010 - 09:48:

Julia, du hast mir einen goldenen Schlüssel gereicht!!


Ein goldener Schlüssel? Das klingt ja wie im Märchen :) 
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#17 Mitglied ist offline   Tobias 

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Geschrieben 02 März 2010 - 07:06

Beitrag anzeigenUndine sagte am 01 März 2010 - 09:59:

Ein goldener Schlüssel? Das klingt ja wie im Märchen :) 


Nein, ernsthaft, das trifft nicht nur auf Skorpion-Sonnen zu... so einleuchtend hat mir noch niemand die nachteiligen Seiten dieser 'Skorpion-Extremheit' dargelegt. Auch wenn es mir nicht mehr gut tat, erschien mir die absolute Prinzipientreue zu cool, um davon zu lassen. Jetzt kann ich diese alten Strukturen aufschließen, und das ist so wertvoll wie Gold!
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