yinyangsoul

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  1. Studium - Richtiges Fach?

    Hallo ihr Lieben, zunächst vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Mittlerweile ist ein wenig Zeit vergangen und meine Entscheidung für BWL verworfen. Ich hatte mich ja letztes Jahr für das Sprachstudium entschieden. Nachdem ich jedoch im Winter die Orientierung verlor und nicht so recht wusste, wohin die Reise damit beruflich einmal gehen soll, suchte ich nach sichereren und handfesteren Dingen. Ich war der Überzeugung, aufgrund meiner Ausbildung (Einzelhandelskaufmann) mir angesichts meines Alters (28) keine großartigen Experimente mehr erlauben zu können. Mein Sicherheitsbewusstsein war enorm aktiviert und ich war bis vor wenigen Wochen noch felsenfest überzeugt, zu BWL wechseln zu müssen. Immerhin hätte das BWL-Studium zu meinem Beruf gepasst und nach dem Studium wäre das Risiko wieder in Niedriglohn-Jobs zu landen geringer gewesen. So zumindest meine Überzeugung. Hatte ich in meinem erlernten Beruf doch die Erfahrung gemacht, dass dort die Löhne zunehmend ins Niedriglohnniveau abdriften, es auf Ausbeutung hinausläuft und die Arbeit zudem immer stressiger und monotoner wird. Dieser Meinung bin ich auch heute noch. Befriedigend ist diese Arbeit schon lange nicht mehr, auch wenn ich mit meinem Nebenjob im Studium Glück hatte - arbeite neben dem Studium wieder im Handel. Nach Selbstversuchen in Mathematik, die alle sehr mühevoll waren (nicht, dass ich die Mühe scheuen würde), sagte mir mein Bauchgefühl, dass ich lieber die Finger von BWL lassen sollte. Ich würde es zwar hinkriegen, müsste aber viel Aufwand betreiben, Nachhilfe nehmen und viel Arbeit investieren. Nicht, dass ich all das scheuen würde - aber ich fragte mich, wenn ich den Bachelor habe, was dann? Betriebswirtschaft wäre wohl die sichere Nummer, würde mich im Berufsalltag wohl aber irgendwann genau so langweilen wie mein gelernter Beruf. Plötzlich erinnerte ich mich, was ich vor dem Abitur damals gemacht hatte. Ich war 5 Jahre bei einem lokalen Radiosender ehrenamtlich tätig, war Mitglied der Jugendredaktion, recherchierte und formulierte Beiträge, moderierte live on air, hatte samstags gar meine eigene Sendung, die ich nach meinen Wünschen gestalten konnte. Leider musste ich das damals aus Zeitgründen aufgeben. Ich fand es aber damals so aufregend, dass ich es eigentlich gerne wieder machen wollte, beruflich halt. Damals musste ich jedoch ein halbes Jahr vor den Abiprüfungen aus gesundheitlichen Gründen die Schule vorzeitig beenden. Nachdem ich wieder bei Gesundheit war, wollte ich erst einmal meinen Schulabschluss mit einer Berufsausbildung vervollständigen und erhielt 2008 mit Abschluss meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann meine Fachhochschulreife, mit der man in Hessen jeden Bachelor studieren kann, auch an Universitäten (außer Uni Frankfurt). Um Aussicht auf einen Studienplatz zu haben, sammelte ich mit Berufserfahrung erst einmal einige Wartesemester. In all dieser Zeit hatte ich vermutlich vergessen, wohin die Reise einmal gehen sollte. Ich erinnerte mich an meine ehemalige Englischlehrerin, die mich mehrmals nach meiner Radiotätigkeit befragte und meinte "Das ist nämlich genau das Richtige". Auch mein alter Klassenlehrer fragte mich zwischenzeitlich, ob ich wieder etwas in der Richtung machen würde. Selbst meine eher konservativ orientierten Eltern meinten, dass ich schreiben könne. Deshalb werde ich nun diesen Weg in Richtung Journalismus weitergehen, sei es Online, sei es beim Radio, sei es beim TV. Alternativ wäre auch ein Weg in die Erwachsenenbildung denkbar. Der Weg zum Radio und zur Zeitung blieb mir bisher verschlossen - trotz intensivster Bemühungen erhielt ich nur Absagen. Aber ich bleibe bei meinem jetzigen Fach, denn es fällt mir im Vergleich zu BWL, alle mal leichter. Ich hoffe nur, dass ich auch bald endlich einen Praktikumsplatz bekomme und nach dem Studium nicht wieder im Einzelhandel lande. Wirklich Glück und Erfolg hatte ich bisher nicht was Praktika für mein Studium angeht.
  2. Studium - Richtiges Fach?

    Hallo liebes Forum, ich bin neu hier und genau so neu bin ich in der Welt der Astrologie. Wenngleich ich das Thema sehr spannend und interessant finde, bin ich noch sehr ungeübt im Deuten von Radixen und Horoskopgrafiken. Vielleicht ist hier ja jemand, der mir dabei helfen kann. Aktuell stehe ich vor einer sehr schweren beruflichen Entscheidung und tue mich auch ziemlich schwer. Mir ist es wichtig, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen. Nachdem ich im Juni 2008 meine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann erfolgreich und sehr gut abgeschlossen habe, erhielt ich gleichzeitig die Fachhochschulreife (im Volksmund "Fachabitur"). Im Anschluss sammelte ich rund 3 Jahre Berufserfahrung im gelernten Beruf. Nach einer sehr unschönen Erfahrung mit meinem letzten Arbeitgeber entschloss ich mich das Arbeitsverhältnis zu beenden und die Möglichkeiten meines Fachabiturs zu nutzen. Ich hatte in einem neuen Unternehmen 2 Jahre gearbeitet. Es wurde dort propagiert, dass man mit harter Arbeit weiterkommt. Ich zeigte von Beginn der Arbeit dort an viel Engagement und Einsatz, arbeitete sehr hart, pflichtbewusst und gewissenhaft, trotzte allen widrigen Umständen und brachte auch persönliche Opfer, immer mit dem Bestreben dadurch weiterzukommen. Regelmäßig wurden bei uns Stellen zur Beförderung ausgeschrieben, auf die sich "normale" Mitarbeiter wie mich bewerben konnten. Als, wie ich fand, es an der Zeit war, endlich eine Stufe höher zu klettern, wurde sich für andere Bewerber entschieden. Es hieß, ich sei "zu nett", obwohl ich bereits praktisch gezeigt hatte, dass ich die beworbene Position hätte ausüben können. Das Vertrauensverhältnis zu meinem Arbeitgeber, dem ich immer sehr loyal gegenüber war, war fortan erheblich gestört. Dies hatte mich schwer enttäuscht und so beendete ich das an sich ausbeuterische Arbeitsverhältnis zum Ende September 2011, um ab Oktober ein Studium zu beginnen. Ich sah das Studium auch als eine gute Möglichkeit an um aus dem verhassten Arbeitsverhältnis auszuscheiden. Außerdem wollte ich etwas verändern. In erster Linie war mein Ziel aber durch das Studium beruflich weiterzukommen und nicht, wie zuvor, gehaltsmäßig immer im Niedriglohnsektor zu dümpeln. Endlich "mal zu Potte" zu kommen. Und vorallem mit dem Studium erreichen, dass ich aus ausbeuterischen Jobs mit schlechtem Gehalt, wie in meinem gelernten Beruf zunehmend üblich, rauskomme, um von meinem Einkommen nicht nur ÜBERleben, sondern auch etwas Leben und was für's Alter ansparen zu können. Ich wählte letztes Jahr, aus Interesse, einen sprachwissenschaftlichen Studiengang. Die Entscheidung für den sprachwissenschaftlichen Studiengang war, im Nachhinein betrachtet, etwas hilflos und blauäugig, da ich mich recht kurzfristig und eilig entschieden hatte. In Hessen ist es möglich mit Fachabitur an fast allen hessischen Unis Bachelor-Studiengänge zu belegen. Dies nutzte ich aus. Doch bereits im Winter wurde meiner Motivation ein Dämpfer verpasst, als Absolventen von sehr schlechten Perspektiven berichteten. Und mir erschließen sich auch keine möglichen Beschäftigungen nach dem Studium. Die von der Uni propagierte Richtung "Unternehmenskommunikation" hat mit dem Studiengang nicht das geringste zu tun. Sprache ist natürlich eine gute Zweitqualifikation - aber nicht mehr. Zudem sind die wirklichen Sprachkurse relativ gering. Neben dem Studium habe ich bisher immer wieder in meinem gelernten Beruf gejobbt. Nun will ich den Studiengang zum Winter wechseln. In der engeren Wahl der möglichen Alternativen ab Herbst 2012 ist "BWL", was für mich aufgrund meiner Vorbildung eine Möglichkeit darstellen würde. Ich sähe mich einigen Defiziten auf dem Bereich der Mathematik konfrontiert, viele könnten bis zum Studienbeginn noch geschlossen werden, um an die mathematischen Inhalte in BWL anknüpfen zu können. Dennoch habe ich Angst es nicht zu packen aufgrund der Mathematik und möglicher Defizite. Bevorzugen würde ich das Studium an einer FH, da praxisorientierter und für mich als eher praktisch veranlagten Menschen daher besser. Allerdings ist mir bereits jetzt bewusst, dass es dennoch nicht so einfach werden wird. Mögliche Schwerpunkte für mich später wären z.B. Personal, Marketing und internationale BWL (werden allesamt an der Wunsch-FH als Spezialisierungsmöglichkeiten im Hauptstudium angeboten). Was sagen meine Konstellationen dazu? Bin ich auf dem richtigen Weg? Oder sollte ich beruflich doch lieber in eine andere Richtung gehen? Hat "Lilith" im 10. Haus in Fische für mich beruflich eine Bedeutung? Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei der Deutung helfen könnte. Vielen Dank im Voraus